Bergstationen. Die Chronik der Marke Hoval.

Auch die Alpen haben einmal klein angefangen. Und wie das Gebirge im Herzen Europas ist auch Hoval zu einer festen Grösse herangewachsen: Vielfältig, herausragend, anspruchsvoll. Der Blick zurück offenbart eine bewegende Geschichte.

1932
1942
1945
1946
1953
1955
1957
1957-1967
1960
1967
1967
1968
1970
1976
1979
1982
1984
1987
1993
1994
1999
2001
2001-2004
2004
2005
2006
2006-2008
2007
2008
2010

1932

Gustav Ospelt erhält die Bewilligung zur Errichtung von Heizungsanlagen.

1942

Der Grundstein wird gelegt: aus einem einfachen Kochherd entsteht ein Zentralheizungs-Küchenherd. Gustav Ospelt lässt sich seine Idee patentieren und die EMPA (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) bestätigt erstmals den guten Wirkungsgrad in ihrem Prüfbericht.

1945

Eintragung der Marke "Hoval": Der Name steht für Heizapparatebau Ospelt Vaduz Liechtenstein.

1946

Erste Internationalisierung mit Firmengründungen in Österreich und der Schweiz.

1953

Der Hovaltherm mit Spitzname "Rakete" revolutioniert als erster Heizkessel mit eingebautem Warmwasserspeicher den europäischen Kesselmarkt.

1955

Der Lizenzvertrag mit dem Stahlunternehmen Friedrich Krupp für Heizkessel aus Stahl bringt ein rasches Wachstum und öffnet Hoval den deutschen Markt.

1957

Bau des Werks "Neugut" im Industriegebiet von Vaduz, das seither Standort des Stammhauses der heutigen Firmengruppe ist.

1957-1967

Firmenneugründungen in Grossbritannien, Italien sowie weitere fruchtbare Lizenzverträge fallen in diese Jahre.

1960

Der erste kompakte Kombinationskessel mit getrennten Brennkammern für flüssige, gasförmige und feste Brennstoffe ist marktreif - in acht Varianten.

1967

Der erste Hochleistungs-Wassererwärmer Modul-plus gilt bis heute als Garant für höchsten Warmwasserkomfort bei schwankenden Leistungsspitzen und höchsten Ansprüchen an die Wasserhygiene.

1967

Hoval feiert ein Jubiläum: Der 100.000ste Kessel verlässt das Werk in Vaduz. In ganz Europa werden bereits 350.000 Hoval-Kessel gebaut.

1968

Hoval erhält sein erstes Heizflächen-Patent, genannt "Fischgratrohr", das durch seine Bauweise die Wärmeübertragung und dadurch die Effizienz enorm steigert. Weitere Heizflächen-Patente folgen 1972 und 1979.

1970

Erweiterung des Produktsortiments um Industrielüftungsgeräte und Aluminium-Plattenwärmeaustauscher für die Wärmerückgewinnung in Klima- und Lüftungsanlagen sowie in der Prozesstechnik.

1976

Einführung eines dezentralen Geräts zum Be- und Entlüften von Industriehallen mit Wärmerückgewinnung. Der Einsatz dieser Geräte reduziert den Heizenergiebedarf um bis zu 60 Prozent.

1979

Ein wegweisendes Patent wird angemeldet: die selbstreinigende thermolytische Heizfläche. Eine gesamte Serie von Klein- und Mittelkessel wird nach der Hoval Errungenschaft benannt: Sie tragen die Endung "Lyt".

1982

Hoval startet mit Ruhrgas Deutschland ein Entwicklungsprojekt für Gas-Vormischbrenner. Dieser soll eine besonders schadstoffarme Verbrennung garantieren. 1986 geht diese Neuentwicklung unter dem Namen Ultraclean® in Serie.

1984

Hoval startet mit Ruhrgas Deutschland ein Entwicklungsprojekt für Gas-Vormischbrenner. Dieser soll eine besonders schadstoffarme Verbrennung garantieren. 1986 geht diese Neuentwicklung unter dem Namen Ultraclean® in Serie.

1987

Mit dem Holz-Vergaser-Kessel setzt Hoval erstmals auf die Vergasungstechnik in der Biomasse. Die eigesetzte Drei- Stufen-Verbrennung wird bald zum Standard im Markt.

1993

Die bereits 1984 initiierte Forschung rund um die effizienteste Brennwerttechnik mündet in einem patentierten Hoval Herzstück, dem so genannten aluFer®-Wärmetauscher mit integrierter Aluminium-Mikrostruktur. Energieeffizienz, Kostenersparnis und lange Lebensdauer sind nur einige der Vorteile für eine ganze Generation von Gas-Brennwertgeräten, die erstmals 1994 in Serie gehen.

1994

Mit einer patentierten Technologie für das erste Hoval Umluftkühlgerät wird das kostengünstige Heizen und Kühlen von hohen Hallen mit nur einem Gerät möglich.

1999

Hoval lanciert den Öl-Brennwertkessel MultiJet® mit revolutionärer Heizfläche. Seine Jet-Technologie sorgt für einen optimalen Wärmeübergang, erzielt dadurch höchste Wirkungsgrade, ist sehr leise im Betrieb und erlaubt zudem eine äusserst kompakte Bauweise.

2001

Die Nutzung alternativer Energie erhält durch die Entwicklung des waagrechten Rohrbrenners für Pelletskessel eine neue Dimension. Effizient, kompakt, zuverlässig und komfortabel lässt sich Holz mit der BioLyt-Serie (2005) in Wärme umwandeln.

2001-2004

Hoval erweitert das weltweite Vertriebsnetz mit eigenen Standorten in Polen, Tschechien und der Slowakei.

2004

Hoval entwickelt eine spezielle Sorptionsbeschichtung für Wärmeräder, die neben Wärme auch Feuchtigkeit überträgt. Das ermöglicht ein konstant angenehmes Raumklima und besten Wohnkomfort bei Lüftungsanlagen mit Kühlung oder Feuchtigkeitsregelung wie der kontrollierten Komfortlüftung HomeVent®.

2005

Nach über 20 Jahren Geschäftstätigkeit in China gründet Hoval in Asien seine erste Vertriebsgesellschaft.

2006

Mit dem UltraOil® geht das erste Öl-Brennwertgerät auf Basis des aluFer®-Wärmetauschers in Serie. Heute ein erfolgreiches Programm, das Leistungen von 16-200 Kilowatt anbietet.

2006-2008

Die jüngsten Hoval Vertriebsgesellschaften öffnen Ihre Tore in Rumänien, Spanien, Frankreich und Kroatien.

2007

Umweltschonend Kühlen mit der kältemittelfreien Umluftkühlung, reduziert nicht nur den Wasserverbrauch sondern erzielt auch höchste adiabate Wirkungsgrade.

2008

Hoval investiert in die Fertigung von Wärmepumpen mit der Wärmepumpen GmbH in Matrei (WPM), Osttirol.

2010

Mit dem Angebot von Wärmeübergabestationen und Blockheizkraftwerken erschliesst Hoval neue Geschäftsbereiche.